Historiker Herbert Brettl stellt sein neues Buch im Roma Doku vor.
Am 23. November 1940 richteten die Nationalsozialisten auf einem Gutshof am Ortsrand von Lackenbach das sogenannte „Zigeuner Anhaltelager“ ein. Die dort internierten Roma und Sinti mussten unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit leisten. Lackenbach war aber auch Ausgangspunkt für Deportationen in Konzentrationslager und Vernichtungslager. Rund 4.000 Menschen waren im Lager festgehalten. Nur 300 bis 400 von ihnen erlebten Ende März 1945 die Befreiung durch sowjetische Truppen.
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