Donnerstag 23. April 2026, 18.00 Uhr: Die Maßnahmen der 2. Republik für die Opfer des Nationalsozialismus und gegen die Täter
Vortrag von Dr. Kurt Wegscheidler, ehemaliger Leiter der Sozialentschädigung im Sozialministerium.
Wenig ist heute über die seit 1945 gesetzten Maßnahmen der wiedererstandenen demokratischen Republik zur Überwindung der Folgen des Nationalsozialismus bekannt.
© Kurt Wegscheidler
Noch in den 1990er-Jahren versuchten Nationalratsabgeordnete, sich mit einer parlamentarischen Anfrage mit mehreren hundert Einzelfragen Klarheit über die auf mehrere Regierungsbehörden aufgeteilten Aktivitäten zu verschaffen.
Welche Maßnahmen setzte nun die 2. Republik angesichts der unvergleichlichen Verbrechen der Nationalsozialisten, die allein in Österreich 100.000 politische Opfer ermordeten und noch viele weitere durch Folter, Haft, Vertreibung und Raub ihres Besitzes verfolgten?
Dr. Kurt Wegscheidler, bis 2020 Leiter der Sozialentschädigung im Sozialministerium, wird einen Überblick über die unmittelbar nach der Befreiung begonnenen und bis heute fortgeführten gesetzlichen Initiativen zur sozialen Absicherung der Verfolgten und Restituierung entzogener Rechte geben und dabei auch auf die Einbeziehung der Roma eingehen.
Im Anschluss des Vortrages gemütliches Beisammensein mit Speis und Trank.
Veranstaltungsort:
Roma-Doku, Devrientgasse 1, 1190 Wien
Anmeldung erbeten unter:
Tel.: (01) 310 64 21 I E-Mail: office@kv-roma.at