KZ-Gedenkstätte Mauthausen: Roma und Sinti gedenken ihrer NS-Opfer

 Das Mahnmal für Roma und Sinti wurde vom österreichischen Bildhauer Josef Pillhofer und seinem Sohn Markus Pillhofer entworfen.

Das Mahnmal für Roma und Sinti wurde vom österreichischen Bildhauer Josef Pillhofer und seinem Sohn Markus Pillhofer entworfen.

6. Mai 2018, 09.00 Uhr

"20 Jahre Mahnmal für Roma und Sinti" - Gedenken mit Kranzniederlegung.

Anlässlich der Gedenk- und Befreiungsfeier 2018 in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen werden am Sonntag, dem 6. Mai 2018 um 09.00 Uhr, Vertreter des Kulturvereins österreichischer Roma beim Mahnmal für Roma und Sinti mit einer Kranzniederlegung der NS-Opfer gedenken. Angesichts 80 Jahre „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich und 73 Jahre nach der Befreiung durch die alliierten Truppen möchten wir daran erinnern, dass das Geschehene nie wieder passieren darf.

20 Jahre Gedenkstätte
Vor 20 Jahren, am 9. Mai 1998 wurde im Rahmen einer feierlichen Zeremonie die Gedenkstätte der Öffentlichkeit übergeben. Es ist das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit des Kulturvereins österreichischer Roma mit dem Zentralrat Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg.

„Flucht und Heimat“
Seit 2006 widmen sich die Gedenk- und Befreiungsfeiern einem speziellen Thema, das zur Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen und zur NS-Vergangenheit Österreichs in Beziehung steht. Der Schwerpunkt widmet sich in diesem Jahr dem Thema „Flucht und Heimat“.

Beginn der Gedenk- und Befreiungsfeier ist um 11.00 Uhr. Seit 2016 bildet an Stelle des Einmarsches der nationalen und internationalen Delegationen der Ausmarsch aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende des Festaktes den Höhepunkt der Feierlichkeit – ähnlich der ersten Befreiungsfeiern der KZ-Überlebenden.

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