Zeremonie in Auschwitz-Birkenau

Andreas Sarközi, Hannes Sulzenbacher, Manuela Horvath, Albert Lichtblau, Botschafter Werner Almhofer, Generalkonsul Andrzej Tombinski, Michael Doujak (v.l.). Christian Klippl (kniend).

Andreas Sarközi, Hannes Sulzenbacher, Manuela Horvath, Albert Lichtblau, Botschafter Werner Almhofer, Generalkonsul Andrzej Tombinski, Michael Doujak (v.l.). Christian Klippl (kniend).

75. Jahrestag der Auflösung „Zigeuner-Familienlager B II e“ im ehemaligen deutschen nationalsozialistischen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.

Jesse Jackson

 Im ehemaligen nationalsozialistischen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau gedachten am 2. August 2019 Roma und Sinti aus zahlreichen europäischen Staaten, Vertreter der Diplomatie, Politik und Kirche der von den Nationalsozialisten ermordeten Roma und Sinti. Die Ikone der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung Jesse Jackson war Gastredner beim Europäischen Holocaust-Gedenktag für Roma und Sinti.

Regina Santos, Christian Klippl, Adrian Sarközi (v.l.).

In der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 wurden die letzten noch lebenden Roma und Sinti auf Lastkraftwagen geladen, zu den Gaskammern gebracht und ermordet.  Aufgrund der neuesten Forschungen des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau waren es nahezu 4.300 Menschen - also  sehr viel mehr als
lange Zeit angenommen -  die hier vor 75 Jahren in einer Nacht ermordet
wurden.

Der Kulturverein österreichischer Roma gedachte mit Obmann Christian Klippl, seiner Lebensgefährtin Regina Santos,  Geschäftsführer Andreas Sarközi und dessen Sohn Adrian der Holocaustopfer der Roma-Volksgruppe. Das offizielle Österreich war durch Botschafter Dr. Werner Almhofer und Generalskonsul Dipl.Ing. Andrzej Tombinski vertreten.



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