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Lackenbach: Mahnmal für Roma und Sinti

Das Mahnmal wurde am 6. Oktober 1984 von Bundespräsident Dr. Rudolf Kirschläger feierlich enthüllt.

Das Mahnmal wurde am 6. Oktober 1984 von Bundespräsident Dr. Rudolf Kirschläger feierlich enthüllt.

Samstag, 18. November 2017, 11.00 Uhr.

Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung im Gedenken an die von den Nationalsozialisten ermordeten Roma und Sinti statt.

Am 23. November 1940 wurde in einem ehemaligen Gutshof das „Zigeunerlager“ Lackenbach eingerichtet. Die internierten „Zigeuner“ lebten in Ställen und Scheunen unter primitivsten Bedingungen und mussten Zwangsarbeit leisten. Am 1. November 1941 erreichte die Zahl der Inhaftierten den Höchststand von 2.335 Personen. Von den insgesamt 4.000 im Lager Lackenbach internierten „Zigeuner“ wurden im Herbst 1941 2.000 in das Ghetto Lodz/Litzmannstadt deportiert und ermordet.  Nur etwa 300 bis 400 Häftlinge erlebten im April 1945 die Befreiung aus dem Lager Lackenbach durch sowjetische Truppen.

Das Mahnmal wurde vom aus dem Mittelburgenland stammenden Architekten Matthias Szauer künstlerich gestaltet.

Die Inschrift "SIE MUSSTEN LEIDEN UND STERBEN NUR WEIL SIE ANDERS WAREN" entstand nach eine Idee von Prof. Franz Probst.

Veranstalter:
Burgenländische Landesregierung
und Kulturverein österreichischer Roma
Auskunft:
Kulturverein österreichischer Roma ; Tel.: +43/1/310 64 21 , E-Mail: office@kv-roma.at

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